Schiefergrube Herrenberg

Die historische Schiefergrube Herrenberg wurde im Jahre 1822 erstmals urkundlich erwähnt, in Handarbeit gehauene Stollen zeugen aber von Schürfungen schon im 16. Jahrhundert. Bis ins Jahr 1964 hat man im Herrenberg den für die Region typischen Schiefer abgebaut. Noch heute sind viele Hausdächer in der Umgebung mit diesem gedeckt. Der Verein für Fossilienfreunde hat 1975 die Grube Herrenberg in mühevoller Kleinarbeit freigelegt, begehbar gemacht und zu einem einzigartigen Schaubergwerk ausgebaut. Auf eindrucksvolle Weise kann man heute die frühere, harte Arbeitsumgebung der Bergleute erleben. Seit 1988 können dank Umbaumaßnahmen auch Rollstuhlfahrer das Bergwerk problemlos besichtigen.


Im Inneren des Bergwerks begeistert der Wechsel von Quarzadern und graublauem Schiefergestein. Dieses prächtige Zusammenspiel bildet eine eindrucksvolle Kulisse. Goldglänzende Pyrite in den Wänden und Tropfsteine an den Stollenfirsten erschaffen Kunstwerk der Natur. Wir empfehlen eine geführte Tour durch das Innere des Berges und einen anschließenden Besuch der örtlichen Bergmannsschänke. Diese bietet kühle Getränke, Kaffee und Kuchen sowie die ein oder andere deftige Speise an.

Mit der nötigen Fachkenntnis und mit etwas Geduld kann man heute noch nach Fossilien im Schiefergestein in der Umgebung des Herrenbergs suchen. Unter Anleitung vom fachkundigen Grubenpersonal können sich Sammler in Kursen mit der Präparation von im Schiefer verborgenen Versteinerungen vertraut machen.

Geöffnet ist das Besucherbergwerk unter der Woche von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr. In den Ferien sowie an Wochenenden und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr göffnet. Informationen über die genauen Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie hier: Besucherbergwerk Herrenberg


Erreichbarkeit

Zu Fuß ist die Schiefergrube Herrenberg von unserem Haus aus in etwa 30 Minuten zu erreichen. Die in unmittelbarer Nähe liegende keltische Altburg (Fußweg ca. 300 m) und die Burgruine Schmidtburg (Fußweg ca. 1,2 km, liegt auf dem Weg vom Hotel aus) bieten eine Rundwanderung mit allen drei Sehenswürdigkeiten durch das wildromantische Hahnenbachtal geradezu an.

Liebe Gäste,

bitte beachten Sie bei Ihrer Anreise, dass wir ab Montag, den 15.07.2024 bis voraussichtlich zum
20.12.2024 nur aus der Richtung Kirn (L 182) oder Bruschied (L 184) erreichbar sein werden.

Die L 182 ist dann ab unserer Einfahrt in Richtung Bundenbach voll gesperrt.
Sollten Sie aus der Richtung Rhaunen kommen, folgen Sie bitte der Umleitung 2, die Sie von Rhaunen aus über Woppenroth und Schneppenbach zu uns leitet.

Als Orientierungshilfe haben wir Ihnen die Karte des LBM beigefügt:

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch unter 06544 / 373
oder per E-Mail unter info@hotel-forellenhof.de zur Verfügung.