Besucherbergwerk Fell

Das Besucherbergwerk Fell ist ein ehemaliges Schiefer-Bergwerk in den ehemaligen Schiefergruben “Barbara” und “Hoffnung” im  im Nossernbachtal. Neben dem Eingang des Bergwerks befindet sich ein Informationszentrum mit einem Bergbaumuseum.

Das Besucherbergwerk besteht aus zwei übereinanderliegenden typischen Dachschiefergruben aus der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der obere Stollen “Hoffnung” ist seit 1850 urkundlich belegt, der untere Stollen “Barbara” fand 1908 das erste mal Erwähnung. Beide Bergwerke sind durch einen etwa 100 Meter langen Treppenschacht miteinander verbunden.

Eine Führung unter Tage dauert eine gute Stunde und geht durch lange Stollen und durch mehrere Abbaukammern. In den Abbaukammern zeigen Bergmannsfiguren die gefährliche Arbeit des vorindustriellen Schieferbergbaus. Besucher erhalten auf anschauliche Weise einen Eindruck vom harten Alltag bei der Schiefergewinnung im Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.

Besucherzentrum FellVor dem Besucherbergwerk Fell befindet sich das im Jahr 2013 eröffnete Informationszentrum mit Museum. Es ist interaktiv gestaltet und barrierefrei zu besichtigen. Dabei können Besucher individuell in die Themen Geologie (Entstehung des Schiefers), Schieferabbau früher und heute, die 16 verschiedenen Fledermausarten der Region sowie den Weinbau eintauchen.

Der Grubenwanderweg ist ein Lehrpfad des Schieferbergbaus, der durch das Nosserntal führt. Er zeigt die Relikte des ehemaligen Dachschieferbergbaus: terrassenförmige Halden, alte Förderwagen, wüstgefallene Leienpfade, die einst dem Schiefertransport dienten und Stollenmundlöcher, die vom ehemaligen Bergbau Zeugnis ablegen. Außerdem führt der weg vorbei an Bildnissen der Heiligen Barbara, die von den Bergleuten als Nothelferin und Schutzpatronin verehrt wurde.

In den Monaten November bis März ist das Bergwerk aus Rücksicht auf die darin lebenden Fledermäusen geschlossen.

Wieter Informationen zum Besucherbergwerk finden Sie hier

 

Erreichbarkeit

Mit dem Auto erreichen Sie das Besucherbergwerk Fell von unserem Haus aus in etwa einer Stunde.